Der A-Wurf aus dem Schwarzen Haus wurde am 01.04.1985 geboren, es waren neun Welpen, 5 Rüden und 4 Hündinnen. Vater des Wurfes war Isker vom Sandberg, die Mutter Luna von der Birkenheide.

1985 hat man leider noch keine Digitalkamera zur Verfügung gehabt, so dass die Zahl der Bilder entsprechend begrenzt ist. Leider habe ich von dem bekanntesten Rüden aus dem A-Wurf Ambros aus dem Schwarzen Haus (gen. Ben) kein Bild; da seine ersten Besitzer sich trennten, wurde er abgegeben. Davon erfuhr ich erst, als die Mitgliedschaft des neuen Besitzers von Ben im "Unser Rassehund" veröffentlicht wurde und damit auch der Name des Hundes. Erfreulicherweise entwickelte sich zu diesem ein sehr netter Kontakt, der über viele Jahre bestand. Seine neuen Besitzer arbeiteten sehr erfolgreich im Hundesport mit ihm, er bestand die Körung des Rassezuchtvereins, in der Zucht wurde er ebenfalls mehrfach eingesetzt. Aus Nachzucht von Ben kamen etliche Hunde wieder in die Zucht, so ist Ben der Urgroßvater unserer Hündin Callas. Seine Schwester Asa wurde ebenfalls erfolgreich im VPG-Sport geführt und legte mehrfach die VPG3-Prüfung (damals noch SchH-Prüfung) ab. Unser wichtigstes Anliegen bei der Abgabe unserer Welpen war und ist bis heute aber, dass die Hunde Besitzer haben, die sich wirklich einen "Freund fürs Leben wünschen" und dafür auch etwas tun wollen.


Das ist Luna von der Birkenheide, außer ihr kam auch ihr Bruder Lerri von der Birkenheide in die Zucht. Eltern von Luna sind Ambros von den Bajuwaren und Banja von der Birkenheide.

Luna hatte das Deutsche Championat und das VDH-Championat und schaffte es mit mir völlig unbegnadetem Hundeführer bis zur VPG2.

Sie ist die Mutter unserer drei ersten Würfe. Sie war ein sehr temperamentvoller und lieber Hund, der mir viel Freude gemacht hat und die ich nie vergessen werde. Sie hat dafür gesorgt, dass ich bis heute der Rasse Hovawart treu geblieben bin.

Dabei hätten wir sie fast nicht bekommen, weil ihr Züchter Bernhard Kroog doch Bedenken hatte, da wir ein kleines Kind hatten und mein erster Mann noch dazu Arzt war. Er erzählte mir später, dass er - nachdem unser einjähriger Sohn ein Hundespielzeug nahm, ohne dass wir sofort nach Desinfektionsmitteln schrien - sich dann doch durchgerungen habe, uns die Hündin zu geben.

 

Vielleicht ist es einmal interessant zu sehen, wie Körscheine früher aussahen, daher hier die Beurteilung von Luna bei der Zuchttauglichkeitsprüfung.

Der Vater unseres Wurfes Isker vom Sandberg.

Uta Wurster, die Züchterin des Zwingers vom Sandberg hat im RZV sehr erfolgreich gezüchtet, auch der Bruder Iwan vom Sandberg war Deckrüde mit mehreren Würfen.


Unser A-Wurf wuchs in Hildesheim im "Schwarzen Haus" auf, einer tatsächlich schwarzen Gründerzeitvilla. Sie hatten in dem großen Garten viel Platz zum Toben, was sie auch ausgiebig taten. Einen Wurf von 9 Hovawart-Welpen zu betreuen ist eine echte Aufgabe, man fällt abends irgendwann ganz erschöpft ins Bett und kann dabei auch gut abnehmen, weil man vor lauter Füttern und Putzen und Beobachten selbst nicht mehr zum Essen kommt. Als unser A-Wurf abgegeben wurde, habe ich mit Staunen festgestellt, dass es inzwischen schon Sommer geworden war. Im Folgenden einige Bilder von den Welpen.

Das war die Ausbeute meiner vielen Fotokartons, vielleicht finde ich noch weitere.